Eningen

 

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Seit alter Zeit trieben die Einwohner Hausierhandel mit Reutlinger Erzeugnissen, besonders Spitzen, aber auch Bücher.
In der Ortsmitte steht ein Denkmal für diese Vergangenheit.
Aus der Tradition des Krämerdorfes ging seit 1797 der sog. Eninger Kongress hervor. Der Eninger Kongress war eine Zusammenkunft der der Händler mit den auswärtigen Fabrikanten und Kaufleuten. Heutzutage wird alle zwei Jahre ein Krämerfest im Herbst mit einer Öffnung der Betriebe und einem verkaufsoffenen Sonntag gefeiert (zuletzt 1999).


Krämer von Paul Jauch

Im Heimatmuseum (Eitlinger Straße, geöffnet am 1. Sonntag im Monat) sind verschiedene Exponate erhalten.
Neben dem Heimatmuseum liegt das Paul Jauch - Haus, das das Wohnhaus des Zeichners Paul Jauch war. Von ihm stammt auch die Bleistiftskizze vom Eninger Krämer.
Das Haus ist nach Vereinbarung zu besichtigen.
Der Grafiker HAP Grieshaber war auch in Eningen zuhause. Nach ihm wurde die Festhalle benannt.
 


Grabstein von HAP Grieshaber
auf dem Eninger Friedhof


Rathaus in Eningen

 

Eningen war bis zum 2. Weltkrieg mit ca. 5.000 Einwohnern ein rein evangelisches Dorf und gehörte zu Württemberg. Nach dem Krieg zogen viele Flüchtlinge her.
Seit 1970 ist Eningen anerkannter Erholungsort. Ein schönes Ausflugsziel ist der Aufstieg auf die Eninger Weide und dem kleinen Wildpark.

Für die Eninger ist das Dorffest ein wichtiger Termin.
Das nächste Dorffest findet 2006 statt. Es wird von den Eninger Vereinen gestaltet.

Heute ist Eningen ein modernes Dorf mit vielfältiger Industrie (z.B. acterna, früher Wandel und Goltermann) und zeitgemäßer Infrastruktur.
Bürgermeisterin ist Margret Krug.
 

Stand 22.07.2005

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