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Die Evangelische Andreaskirche wurde erst 1929/30 gebaut. Die alte gotische Kirche war so baufällig gewesen, dass sie abgerissen werden musste. Wegen des schlechten Untergrunds wurde etwa 250 Eisenbetonpfähle von 5 bis 7 Meter Länge in den Boden gerammt. Hierauf kam ein Betonguss und dann das Eisengerippe des Baus. Durch die Rückverlagerung der Kirche kam das Gebäude näher an den Berg und man erhielt im Untergeschoss die nötigen Räume für Gruppen und Kreise und vor allem für eine “Kinderschule”.
Was von der alten Kirche erhalten werden konnte, wie z.B. die gotischen Fenster und andere Steinmetzarbeiten, wurde in den Neubau mit hinein genommen.
1993 wurde die Kirche außen renoviert.
Eine gründliche Innenrenovierung steht im Jahr 2002 von Mai bis Oktober an. 

Aquarell von Ingrid Schaar
 

Nach dem 2. Weltkrieg vergrößerte sich Eningen stark. Jetzt hat der Ort die doppelte Einwohnerzahl.
Deswegen wurde 1975 im Neubaugebiet ein neues Gemeindezentrum gebaut, das Johanneshaus.
Hier werden Gottesdienste, Taufen und Trauungen gehalten und Gemeindeveranstaltungen durchgeführt.
Direkt neben dem Johanneshaus liegt das Pfarrhaus II.
 

Die alte Eninger Andreaskirche wurde am Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut und 1650, 1756 und 1926 erneuert.
Ein Modell der alten Kirche wurde vom Heimat- und Geschichtsverein in mühevoller Kleinarbeit erbaut und im Heimatmuseum ausgestellt. Die nebenstehende Bleistiftskizze stammt vom früheren Eninger Maler Paul Jauch.

Stand 22.07.2005

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