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Fachliches

Die Kirche und das Geld
Nach dem Gottesdienst wendet sich der Finanzverwalter der Gemeinde an die Gemeindeglieder und sagt: "Ich habe eine schlechte Nachricht, dann eine gute und dann noch mal eine schlechte. Die schlechte ist, dass die Kirche ein neues Dach braucht, das nicht billig ist.  Die gute Nachricht ist, dass wir das Geld schon haben. Die schlechte ist, dass es sich noch in Ihren Taschen befindet."
T. Kraler, I-Toblach

Vergeben ist gesund
James Carson und seine Kollegen vom Duke University Medical Center in Durham (North Carolin, USA) konnten nachweisen, dass Ärger und Rachegefühle in engem Zusammenhang mit der Intensität chronischer Rückenschmerzen stehen. Diese negativen Gefühle können die medizinische Behandlung und die sozialen Beziehungen erheblich erschweren.
Eine andere Studie am Hope College in Holland hatte ergeben, dass Herz und Kreislauf stark belastet werden, wenn man sich den Rachegefühlen hingibt.
Psychologen an der Idaho State University in Pocatello fanden heraus, dass Vergebung einen positiven Einfluss auf den diastolischen Blutdruck im Ruhezustand sowie den Gehalt des Stresshormons Cortisol hat.
Aus Heimat und Welt 47/03, Seite 5

Deswegen spricht alles für einen christlichen Lebensstil, der mit der Vaterunserbitte lebt:
Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Kontrolle ist schlecht, Vertrauen ist besser
In einer Studie mit 470 Studenten ließ der Ökonom Ernst Fehr von der Universität Zürich jeweils zwei Studenten, die sich nicht kannten, mit Spielgeld wirtschaften: Einer sollte Geld investieren, der andere das Vermögen verwalten. Die ersten 238 Probanden mussten einander blind vertrauen, dennoch hatten sie meist Erfolg und vermehrten ihr Geld. Den übrigen Probanden wurden Möglichkeiten genannt, wie sie sich kontrollieren und Fehlverhalten bestrafen könnten. Ergebnis: Solange Spieler einander vertrauten, überließen sie dem anderen so viel Geld wie nötig, um es zu investieren oder anzulegen. Kontrollierten sie einander aber argwöhnisch, behielt jeder das Geld für sich und versuchte es auf eigene Faust zu mehren. Folge: Am Ende hatten die Misstrauischen meist weniger Geld als zuvor.
Aus chrismon 7/2003, Seite 6

Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet - der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte genießt schon hier seine Hölle.
Heinrich Heine

Religiöse Zweifel können Leben Kranker verkürzen
Washington. - Ältere Menschen, die während einer Krankheit an religiösen Zweifeln leiden und sich von Gott verlassen oder bestraft fühlen, haben eine höhere Todesrate als jene, die sich in ihrem Glauben geborgen fühlen:
Das ergab eine Studie in den USA.

Forscher haben 595 über 55-jährige Patienten des Duke Medical Center in North Carolina in den Jahren 1996 und 1997 nach ihren religiösen Gefühlen befragt. Diejenigen, die ihre Krankheit als "Strafe des Teufels" und sich selbst als "von Gott verlassen" bezeichneten, hatten in den zwei Jahren danach eine um etwa 25 Prozent höhere Todesrate als jene, die keine negativen religiösen Gefühle geäußert hatten.

"Das Ergebnis hat uns selbst überrascht", erklärt Studienleiter Kenneth Pargament. "Es zeigt aber, dass Patienten auch spirituelle Hilfe brauchen, um zu genesen."
(aus Kronenzeitung, 15. August 2001, Seite 5)

Arm und gut
Arme Kirchgänger spenden laut einer Erhebung der anglikanischen Kirche mehr als wohlhabende. Die Schäfchen der Diözese Oxford mit einem durchschnittlichen Jahresverdienst von 50.000 DM trugen durch Spenden rund 2,6 Prozent zum Kircheneinkommen bei. Aus der Diözese Birmingham mit rund 27.000 DM Jahreseinkommen pro Kirchgänger kamen hingegen 4,2 Prozent.
(Aus Heimat und Welt, Das GEA Magazin 47/01, Seite 31)

Kurt Rommel (früher Oberbürgermeister in Stuttgart) über Gott
"Um Gott zu beweisen, bräuchte ich etwas, was größer ist als Gott. Das ist unlogisch. Nein, entweder glaube ich, dass es Gott gibt. Oder ich glaube es nicht. Aber warum soll ich mir so etwas Unerfreuliches antun?"
(Aus Chrismon plus, 12/2001, S. 39)

Rat eines Bischofs: TV-Gerät erschießen
Managua. Wenn das Fernsehen die Moral untergräbt oder den Familienfrieden stört, schlägt ein Bischof drastische Maßnahmen vor: "Notfalls muss man den Fernseher erschießen", sagte Abelardo Matta Guevara von Esteli/Nicaragua beim Weihnachtsgottesdienst. Angesichts der steigenden Kriminalität insbesondere auch von Jugendlichen müssten Eltern alles in ihren Kräften stehende tun, um moralische Werte zu stärken. Dazu könne auch Entfernung des TV-Gerätes gehören. In der Diözese Esteli herrscht eine große Straßenkriminalität.
(Aus Reutlinger Generalanzeiger 28.12.2001)

     

Stand 22.07.2005

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